Ganzglasgeländer aufgesetzt – klare Architektur ohne sichtbare Befestigungen
Ein aufgesetztes Ganzglasgeländer schafft freie Sicht und eine ruhige, moderne Linienführung, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Die Montage erfolgt direkt auf der Bodenfläche und eignet sich ideal für Balkone, Terrassen und Treppen. So entsteht eine Lösung, die sich unauffällig in die Architektur integriert und gleichzeitig eine stabile, langlebige Absturzsicherung bietet – für private und gewerbliche Projekte.
Aufgrund der hohen Stabilität und flexiblen Systemauslegung eignet sich diese Lösung sowohl für private als auch für gewerbliche Projekte.
Die passende Lösung für klare Linien und stabile Konstruktionen
Ein aufgesetztes Ganzglasgeländer ist die richtige Wahl, wenn eine Montage direkt auf der vorhandenen Bodenfläche erfolgen soll und gleichzeitig eine ruhige, durchgehende Optik ohne sichtbare Halterungen gewünscht ist. Besonders bei Balkonen, Terrassen oder Galerien, bei denen keine seitliche Befestigung möglich ist oder bewusst darauf verzichtet wird, bietet diese Variante eine klare und technisch saubere Lösung.
Die Befestigung erfolgt über ein Aluminium-Bodenprofil, das auf dem Untergrund verschraubt wird. In dieses Profil werden die Glasscheiben eingesetzt und über ein Klemm- und Dichtungssystem fixiert. Dadurch entsteht eine stabile Konstruktion, bei der das Glas sicher gehalten wird, ohne dass zusätzliche Bohrungen in den Scheiben notwendig sind.
Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Systemvarianten zum Einsatz. Das System 2.0 ist für höhere Belastungen ausgelegt und ermöglicht Holmlasten bis zu 2 kN, wodurch es sich auch für öffentliche oder stark beanspruchte Bereiche eignet. Das System 2.0 light ist kompakter aufgebaut und für Holmlasten bis 1 kN konzipiert, was es zu einer wirtschaftlichen Lösung für private Bauvorhaben macht.
Durch den modularen Aufbau mit verschiedenen Profilhöhen und Glasstärken lässt sich das System an unterschiedliche Einbausituationen anpassen. Gleichzeitig bleibt die Montage zugänglich und planbar, da alle Komponenten von oben eingesetzt und ausgerichtet werden können.
So entsteht eine Lösung, die technische Sicherheit mit einer klaren architektonischen Wirkung verbindet und sich flexibel an die Anforderungen des jeweiligen Projekts anpasst.
Wirkung und Einsatz im Raum
Welches Set ist das richtige für Ihr Projekt?
Das Bodenprofilsystem basiert auf einem modularen Aufbau mit unterschiedlichen Set-Varianten. Diese unterscheiden sich nicht in der grundsätzlichen Funktion, sondern in Aufbauhöhe, Profilform und Einbausituation. Entscheidend ist daher, welche Anforderungen Ihr Projekt mitbringt und wie das Geländer montiert werden soll.
Die Bodenprofilsysteme sind in zwei technischen Ausführungen erhältlich: 2.0 light und 2.0. Beide Varianten basieren auf dem gleichen Konstruktionsprinzip und unterscheiden sich in ihrer statischen Auslegung.
Während 2.0 light für Anwendungen mit geringeren Lastanforderungen vorgesehen ist, wird das System 2.0 bei höheren Belastungen und größeren Geländerhöhen eingesetzt. Die konstruktiven Unterschiede liegen insbesondere in der Profilgeometrie und der daraus resultierenden Tragfähigkeit.
Die Auswahl der Systemvariante erfolgt unabhängig von der gewählten Set-Ausführung und richtet sich nach den statischen Anforderungen des jeweiligen Projekts.
Aufgesetzt (Standard)
Die Standardlösung für die meisten Anwendungen
Das dargestellte Detail zeigt den Aufbau des Bodenprofils 2.0 light in aufgesetzter Ausführung. Das Profil wird direkt auf dem Untergrund befestigt und nimmt die Glasscheibe über definierte Auflager und Dichtungselemente auf.
Die Darstellung verdeutlicht die Montageabfolge des Systems. Die Befestigung erfolgt über im Profil geführte Verankerungspunkte, während die Glasscheibe von oben eingesetzt und anschließend über das Klemmprinzip fixiert wird.
Die aufgesetzte Standardausführung bildet die Grundlage für typische Anwendungen auf Balkonen, Terrassen und Galerien. Das Bodenprofil wird direkt auf der Oberfläche montiert und nimmt die Glasscheiben über ein Klemm- und Dichtungssystem auf.
Unterschieden wird innerhalb dieser Ausführung vor allem nach der Profilhöhe. Kompakte Varianten kommen bei üblichen Aufbauhöhen zum Einsatz, während höhere Profile bei größeren Glasstärken oder erhöhten Anforderungen verwendet werden.
Diese Set-Variante ist sowohl als System 2.0 light als auch als System 2.0 verfügbar. Die Auswahl erfolgt abhängig von den statischen Anforderungen und der geplanten Nutzung.
Aufgesetzte Ausführung mit erhöhter Profilhöhe
Für höhere flexibilität an Fußbodenaufbauten
Die Darstellung zeigt die Montage des Systems 2.0 light in erhöhter Ausführung. Das Bodenprofil wird aufgesetzt befestigt, während die Glasscheibe von oben eingesetzt und über das Klemmprinzip im Profil fixiert wird.
Der Schnitt verdeutlicht den erhöhten sitz des Profils gegenüber der Standardausführung. Dadurch entsteht die Möglichkeit eines höheren Bodenaufbaus bei gleichzeitig kompakter Systemauslegung.
Die aufgesetzte Ausführung mit Unterbauprofil basiert auf dem gleichen Konstruktionsprinzip wie die Standardvariante, verwendet jedoch als Erhöhung ein Unterbauprofil für höhere Fußbodenaufbauten. Dadurch lassen sich flexibel höhere Fußbodenaufbauten ganz unkompliziert anbinden.
Diese Set-Variante ist sowohl als System 2.0 light als auch als System 2.0 verfügbar. Die Auswahl erfolgt abhängig von den statischen Anforderungen und der geplanten Nutzung.
Sonderformen
Für besondere Einbausituationen und konstruktive Anpassungen
Die dargestellte Ausführung zeigt eine Sonderform mit angepasster Profilgeometrie. Diese wird eingesetzt, wenn konstruktive Anforderungen oder Anschlussdetails mit der Standardgeometrie nicht abgebildet werden können.
Die Variante des Systems 2.0 basiert auf der gleichen Geometrie, ist jedoch für höhere Lastanforderungen ausgelegt. Die konstruktive Funktionsweise bleibt dabei unverändert.
Die Sonderformen mit T- und F-Profilen basieren auf dem gleichen technischen Grundprinzip wie die Standardausführungen, unterscheiden sich jedoch in der Profilgeometrie. Diese ist so ausgelegt, dass sie spezifische bauliche Anforderungen und Anschlussdetails aufnehmen kann.
Durch die angepasste Formgebung lassen sich konstruktive Besonderheiten wie Randabschlüsse, Übergänge oder spezielle Montagesituationen berücksichtigen. Die Funktionsweise des Klemm- und Dichtungssystems bleibt dabei unverändert.
Diese Set-Variante ist sowohl als System 2.0 light als auch als System 2.0 verfügbar. Die Auswahl erfolgt abhängig von den statischen Anforderungen und der geplanten Nutzung.
Aufgesetzte Ganzglasgeländer in der Anwendung
Die folgenden Beispiele zeigen aufgesetzte Ganzglasgeländer in unterschiedlichen Einbausituationen. Sie veranschaulichen die Wirkung des Systems im realen Einsatz und geben einen Überblick über mögliche Anwendungen im privaten und gewerblichen Bereich.
Eigenschaften und Vorteile des Systems 2.0 light und 2.0
Das Bodenprofilsystem 2.0 light und 2.0 verbindet eine reduzierte Gestaltung mit einer klar definierten konstruktiven Auslegung. Durch die durchgehende Verglasung ohne sichtbare Halterungen entsteht ein ruhiges Erscheinungsbild, das sich in unterschiedliche architektonische Situationen einfügt und eine klare Linienführung unterstützt.
Die Lastabtragung erfolgt über die Befestigung des Bodenprofils im Baukörper, während die Verglasung über ein Klemm- und Dichtungssystem sicher im Profil geführt wird. Die konstruktive Auslegung ist so gewählt, dass deutlich höhere Kräfte (bis zu 2,0 kN) gezielt aufgenommen und weitergeleitet werden können. Unterschiede zwischen den Systemvarianten ergeben sich dabei aus der jeweiligen Profilgeometrie und der statischen Auslegung.
Durch die Kombination unterschiedlicher Profilhöhen und Geometrien lässt sich das System an verschiedene Einbausituationen anpassen. Neben typischen Anwendungen auf Balkonen und Terrassen können auch konstruktive Besonderheiten, wie etwa hohe Fußbodenaufbauten durch Unterbauprofile, berücksichtigt werden, ohne das grundlegende Funktionsprinzip zu verändern.
Die Montage erfolgt von oben, wobei die Glasscheiben durch die einseitige Klemmtechnik ohne zusätzliche Bearbeitung eingesetzt werden können. Dies ermöglicht eine klare und nachvollziehbare Montageabfolge bei gleichzeitig definierter Positionierung der Verglasung im Profil.
Alle Varianten basieren auf dem gleichen technischen Grundaufbau. Die Auswahl zwischen 2.0 light und 2.0 erfolgt daher nicht aufgrund unterschiedlicher Funktionsweisen, sondern anhand der jeweiligen Anforderungen an Tragfähigkeit und Einsatzbereich.
Technische Einordnung und Nachweise
Die Systeme 2.0 light und 2.0 sind als geprüfte Bodenprofilsysteme für Ganzglasgeländer ausgeführt und werden entsprechend ihrer konstruktiven Auslegung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt. Die Einordnung erfolgt über die jeweilige Systemvariante sowie die gewählte Profilgeometrie und Glasstärke.
Für die Bemessung und Ausführung sind die geltenden technischen Regelwerke und normativen Anforderungen maßgeblich. Dazu zählen insbesondere die statischen Nachweise für linienförmig gelagerte Verglasungen sowie die jeweiligen Anforderungen an Absturzsicherungen im Bauwesen.
Die Systemkomponenten sind so aufeinander abgestimmt, dass eine definierte Lastabtragung über das Bodenprofil in den Baukörper erfolgt. Die Ausführung und Befestigung sind dabei entsprechend der Einbausituation und den projektspezifischen Anforderungen zu planen.
Weiterführende technische Unterlagen, Detailzeichnungen und Nachweise stehen projektbezogen zur Verfügung und können bei Bedarf in die Planung einbezogen werden.
Ergebnis und Einordnung für die Planung
Die dargestellten Systemvarianten ermöglichen eine klare Zuordnung zu unterschiedlichen Einbausituationen. Für typische Anwendungen auf Balkonen und Terrassen wird in der Regel die aufgesetzte Standardausführung gewählt, während Varianten mit erhöhter Profilhöhe bei größeren Glasstärken oder erhöhten Anforderungen zum Einsatz kommen.
Sonderformen mit angepasster Profilgeometrie werden insbesondere dann eingesetzt, wenn konstruktive Randbedingungen oder Anschlussdetails mit den Standardlösungen nicht abgebildet werden können. Die Auswahl erfolgt dabei nicht nach qualitativen Unterschieden, sondern anhand der jeweiligen Einbausituation und der daraus resultierenden Anforderungen.
Die Entscheidung zwischen den Systemvarianten 2.0 light und 2.0 erfolgt unabhängig von der gewählten Set-Ausführung und richtet sich nach der statischen Auslegung sowie der geplanten Nutzung. Beide Systeme basieren auf dem gleichen technischen Grundprinzip und unterscheiden sich in ihrer konstruktiven Dimensionierung.
Für die Planung ergibt sich daraus ein klar strukturierter Aufbau, bei dem zunächst die Einbausituation definiert wird, anschließend die passende Set-Variante gewählt wird und darauf aufbauend die Systemausführung festgelegt wird.
Komponenten und Zubehör
Für die vollständige Umsetzung eines Ganzglasgeländersystems werden neben dem Bodenprofil weitere Komponenten benötigt, die sowohl funktionale als auch gestalterische Aufgaben übernehmen. Diese Elemente ergänzen das System und werden entsprechend der Einbausituation ausgewählt.
Abdeckprofile bilden den sichtbaren oberen Abschluss des Bodenprofils und sorgen für eine durchgehende Linienführung entlang der Verglasung. Sie verdecken die Befestigungsebene und tragen zu einem ruhigen Gesamtbild bei.
Handläufe können ergänzend eingesetzt werden, insbesondere bei höheren Geländeraufbauten oder erhöhten Anforderungen an die Nutzung. Sie übernehmen zusätzliche Funktionen in der Führung und Nutzung des Geländers, ohne das Grundprinzip der Konstruktion zu verändern.
Endkappen schließen die offenen Profilenden ab und sorgen für einen sauberen Übergang im Randbereich. Gleichzeitig schützen sie die Profilkonstruktion und tragen zur vollständigen Ausführung des Systems bei.
Je nach Einbausituation können weitere Komponenten erforderlich sein, die auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind und das System in seiner Funktion ergänzen.
Weitere Glasgeländer-Systeme
Neben den dargestellten Bodenprofilsystemen 2.0 light und 2.0 stehen weitere Ausführungen zur Verfügung, die sich in Aufbau, Montageart und gestalterischer Wirkung unterscheiden. Je nach Einbausituation oder architektonischer Anforderung kann eine alternative Systemlösung sinnvoll sein.
Neben den Systemen 2.0 light und 2.0 stehen weitere Systemfamilien zur Verfügung, die sich in Montageart, Aufbau und gestalterischer Wirkung unterscheiden und projektbezogen eingesetzt werden.
Das System Bodenprofil 1.1 ist für die aufgesetzte Montage konzipiert. Es wird direkt auf dem Untergrund befestigt und bildet eine eigenständige Systemlösung innerhalb der Ganzglasgeländer mit durchgehendem Glasbild.
Bodenprofil 1.1 im Detail ansehenVorgesetzte Ganzglasgeländer werden seitlich vor der Baukante montiert. Technisch entspricht das System dem Bodenprofil 1.1, wird jedoch eingesetzt, wenn die Einbausituation keine aufgesetzte Befestigung zulässt.
Vorgesetzte Systeme ansehen
Edelstahl-Glasgeländer kombinieren Glasflächen mit sichtbaren Tragkonstruktionen. Die Lastabtragung erfolgt über Pfosten oder Halter, während das Glas als Füllung dient und die Konstruktion gestalterisch ergänzt.
Edelstahl-Glasgeländer entdeckenHinweise zur Montage
Die Montage der Bodenprofilsysteme erfolgt auf Grundlage der jeweiligen Einbausituation sowie unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen und der baulichen Gegebenheiten. Voraussetzung ist ein tragfähiger und geeigneter Untergrund, der die Lasten sicher aufnehmen kann.
Die Befestigung des Bodenprofils erfolgt entsprechend der Systemvorgaben, wobei die Positionierung und Ausrichtung maßgeblich für die spätere Aufnahme der Verglasung sind. Die Glasscheiben werden von oben eingesetzt und über ein Klemm- und Dichtungssystem im Profil fixiert.
Je nach Ausführung und Einbausituation können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, die in der Planung berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen unter anderem Abdichtungen, Anschlussdetails sowie die Abstimmung mit angrenzenden Bauteilen. Besonders im Außenbereich ist hierbei die korrekte System-Entwässerung sicherzustellen.
Die Montageanleitung dient als technische Orientierung und beschreibt die empfohlene Ausführung der einzelnen Montageschritte.
Häufige Fragen zur aufgesetzten Ganzglasgeländern
Ganzglasgeländer mit Bodenprofilsystemen werfen häufig Fragen zur Auswahl der Systemvariante, zur Montage sowie zu den technischen Rahmenbedingungen auf. Die folgenden Hinweise geben eine erste Orientierung und unterstützen die Einordnung typischer Fragestellungen im Zusammenhang mit den Systemen 2.0 light und 2.0.