Ganzglasgeländer vorgesetzt – maximale Transparenz mit freier Kantenoptik
Vorgesetzte Ganzglasgeländer schaffen eine besonders klare und leichte Architektur. Die Montage erfolgt stirnseitig an der Decke oder an Balkonplatten, wodurch die Glasfläche vollständig erhalten bleibt. Gerade im Außenbereich bietet diese Bauweise funktionale Vorteile, da Wasser gezielt abgeführt werden kann. In Kombination mit den Bodenprofilsystemen 2.0 und 2.0 light entsteht eine technisch durchdachte Lösung für Projekte mit hohen gestalterischen und statischen Anforderungen.
Aufgrund der hohen Stabilität und flexiblen Systemauslegung eignet sich diese Lösung sowohl für private als auch für gewerbliche Projekte. Zur einfachen Planung steht unser Konfigurator zur Verfügung.
Aluminium Abdeckprofil zu Bodenprofil 2.0 / 2.0 light SET8 zur Entwässerung
Aluminium Abdeckprofil zu Bodenprofil 2.0 / 2.0 light SET 7 zur Entwässerung
Aluminium Abdeckprofil zu Bodenprofil 2.0 / 2.0 light SET7 und SET8 zur Entwässerung
Die passende Lösung für maximale Transparenz und konstruktive Freiheit
Vorgesetzte Ganzglasgeländer stehen für eine klare, reduzierte Architektur, bei der die Glasfläche vollständig zur Geltung kommt. Durch die stirnseitige Montage am Baukörper bleibt die nutzbare Fläche unberührt, während gleichzeitig eine besonders leichte, nahezu schwebende Optik entsteht. Gerade bei Balkonen und Terrassen sorgt diese Bauweise für eine offene Raumwirkung und eine durchgängige Sicht nach außen.
Technisch basiert das System auf den Bodenprofilen 2.0 und 2.0 light, die speziell für hohe Anforderungen an Stabilität und Flexibilität entwickelt wurden. Die Konstruktion ermöglicht die Aufnahme unterschiedlicher Glasstärken und erfüllt – abhängig von der gewählten Variante – sowohl Anforderungen im privaten Wohnbau als auch im öffentlichen Bereich. Die Systemstatik sowie entsprechende Nachweise bilden dabei die Grundlage für eine sichere und normgerechte Ausführung.
Ein wesentlicher Vorteil der vorgesetzten Montage liegt in der Trennung zwischen Geländerkonstruktion und Bodenaufbau. Abdichtungen, Gefälle und Entwässerung können unabhängig vom Geländersystem geplant werden, was insbesondere im Außenbereich entscheidend ist. Dadurch lassen sich konstruktive Risiken reduzieren und langfristig belastbare Lösungen realisieren.
Darüber hinaus bietet das System durch seinen modularen Aufbau eine hohe Anpassungsfähigkeit. Unterschiedliche Profilhöhen, Unterbauvarianten und Zubehörkomponenten ermöglichen eine präzise Abstimmung auf die jeweilige Einbausituation. Auch komplexe Anschlussdetails oder besondere architektonische Anforderungen können so effizient umgesetzt werden.
Wirkung im Raum und architektonische Freiheit
Welche Ausführung passt zu Ihrem Projekt?
Die Auswahl der passenden vorgesetzten Systemlösung hängt von mehreren Faktoren ab. Neben den statischen Anforderungen spielen insbesondere die Einbausituation, die gewünschte Aufbauhöhe sowie die architektonische Zielsetzung eine entscheidende Rolle.
Durch die stirnseitige Montage ergeben sich andere konstruktive Rahmenbedingungen als bei aufgesetzten Varianten. Lastabtragung, Befestigung und Profilwahl müssen exakt auf den Baukörper abgestimmt werden, um eine sichere und dauerhaft funktionierende Lösung zu gewährleisten.
Mit den Systemen 2.0 und 2.0 light stehen unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung, die sich flexibel an die jeweiligen Projektanforderungen anpassen lassen – von kompakten Lösungen im privaten Bereich bis hin zu anspruchsvollen Anwendungen im Objektbau.
Die Auswahl der Systemvariante erfolgt unabhängig von der gewählten Set-Ausführung und richtet sich nach den statischen Anforderungen des jeweiligen Projekts.
Vorgesetzte Ausführung – kompakte Lösung
Für private Bereiche und Standardanwendungen
Die Darstellung zeigt die Montage des Systems 2.0 light in vorgesetzter Ausführung. Die Befestigung erfolgt stirnseitig am Baukörper, wodurch eine klare Trennung zum Bodenaufbau entsteht. Das Glas wird von oben eingesetzt und anschließend über das Klemmprinzip präzise ausgerichtet und fixiert.
Der Querschnitt verdeutlicht den kompakten Aufbau des Systems 2.0 light. Trotz reduzierter Baugröße ermöglicht die Profilgeometrie eine sichere Aufnahme der Glasscheibe sowie eine zuverlässige Ableitung der Kräfte in den Baukörper.
Die vorgesetzte Standardausführung bildet die Grundlage für typische Anwendungen im privaten und öffentlichen Bereich. Das Bodenprofil wird stirnseitig am Baukörper befestigt und nimmt die Glasscheiben über ein integriertes Klemm- und Dichtungssystem sicher auf.
Diese Ausführung eignet sich für Projekte mit üblichen Anforderungen an Glasaufbau und Belastung. Durch die vorgesetzte Montage entsteht eine klare Trennung vom Bodenaufbau, wodurch insbesondere im Außenbereich eine sichere Entwässerung und konstruktive Umsetzung unterstützt wird.
Die Set-Variante ist sowohl als System 2.0 light als auch als System 2.0 verfügbar. Die Auswahl erfolgt abhängig von den statischen Anforderungen, der Einbausituation und der geplanten Nutzung.
Vorgesetzte Ausführung mit erhöhter Profilhöhe
Für höhere Anforderungen an Statik und Aufbauhöhe
Die Darstellung zeigt die Montage des Systems 2.0 light in vorgesetzter Ausführung mit erhöhter Profilhöhe. Die Befestigung erfolgt stirnseitig am Baukörper, während die Glasscheibe von oben eingesetzt und über das Klemmprinzip im Profil ausgerichtet und fixiert wird.
Der Querschnitt verdeutlicht die erhöhte Profilgeometrie gegenüber der Standardausführung. Dadurch können größere Glasstärken aufgenommen und Lasten zuverlässig in den Baukörper abgeleitet werden.
Die vorgesetzte Ausführung mit erhöhter Profilhöhe basiert auf dem gleichen Konstruktionsprinzip wie die Standardvariante, ist jedoch für höhere Anforderungen an Statik und Aufbauhöhe ausgelegt. Durch die vergrößerte Profilgeometrie können größere Glasstärken und höhere Lasten sicher aufgenommen und in den Baukörper abgeleitet werden.
Diese Set-Variante ist sowohl als System 2.0 light als auch als System 2.0 verfügbar. Die Auswahl erfolgt abhängig von den statischen Anforderungen, der Einbausituation und der geplanten Nutzung.
Vorgesetzte Ganzglasgeländer im Einsatz
Die folgenden Beispiele zeigen vorgesetzte Ganzglasgeländer in unterschiedlichen Einbausituationen. Sie verdeutlichen die charakteristische Position vor der Gebäudekante und zeigen, wie sich das System im privaten sowie im gewerblichen Bereich einsetzen lässt.
Systemeigenschaften und Vorteile von 2.0 light und 2.0 in vorgesetzter Ausführung
Die Bodenprofilsysteme 2.0 light und 2.0 verbinden eine reduzierte Gestaltung mit einer klar definierten konstruktiven Auslegung. Durch die vorgesetzte Montage entsteht eine freie, vor der Gebäudekante liegende Verglasung, die eine durchgängige Sicht ermöglicht und die architektonische Linienführung gezielt betont.
Die Lastabtragung erfolgt über die stirnseitige Befestigung im Baukörper, während die Verglasung über ein integriertes Klemm- und Dichtungssystem sicher im Profil geführt wird. Die konstruktive Auslegung stellt sicher, dass auftretende Kräfte zuverlässig aufgenommen und in die Tragstruktur eingeleitet werden. Unterschiede zwischen den Systemvarianten ergeben sich aus der jeweiligen Profilgeometrie und der statischen Leistungsfähigkeit.
Durch die Kombination unterschiedlicher Profilhöhen und Systemvarianten lässt sich das System flexibel an verschiedene Einbausituationen und Anforderungen anpassen. Besonders bei vorgesetzten Anwendungen können so unterschiedliche Anschlussdetails und bauliche Gegebenheiten sicher umgesetzt werden.
Die Montage erfolgt von oben, wodurch die Glasscheiben ohne zusätzliche Bearbeitung eingesetzt werden können. Gleichzeitig bleibt die Befestigungsebene klar zugänglich, was eine präzise Ausrichtung und eine kontrollierte Montageabfolge ermöglicht.
Alle Varianten basieren auf dem gleichen technischen Grundprinzip. Die Auswahl zwischen 2.0 light und 2.0 erfolgt daher nicht aufgrund unterschiedlicher Funktionsweisen, sondern anhand der jeweiligen Anforderungen an Tragfähigkeit, Einsatzbereich und bauliche Situation.
Technische Einordnung und Nachweise bei vorgesetzten Systemen
Die Systeme 2.0 light und 2.0 sind als geprüfte Bodenprofilsysteme für Ganzglasgeländer ausgeführt und werden entsprechend ihrer konstruktiven Auslegung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt. Die Einordnung erfolgt über die jeweilige Systemvariante sowie die gewählte Profilgeometrie, Glasstärke und die spezifische Einbausituation bei vorgesetzter Montage.
Für die Bemessung und Ausführung sind die geltenden technischen Regelwerke und normativen Anforderungen maßgeblich. Dazu zählen insbesondere die statischen Nachweise für linienförmig gelagerte Verglasungen sowie die jeweiligen Anforderungen an Absturzsicherungen im Bauwesen.
Die Systemkomponenten sind so aufeinander abgestimmt, dass eine definierte Lastabtragung über die stirnseitige Befestigung des Bodenprofils in den Baukörper erfolgt. Die Ausführung und Befestigung sind dabei entsprechend der Einbausituation und den projektspezifischen Anforderungen zu planen.
Weiterführende technische Unterlagen, Detailzeichnungen und Nachweise stehen projektbezogen zur Verfügung und können bei Bedarf in die Planung einbezogen werden.
Ergebnis und Einordnung für die Planung vorgesetzter Systeme
Die dargestellten Systemvarianten ermöglichen eine klare Zuordnung zu unterschiedlichen Einbausituationen. Für typische Anwendungen wird in der Regel die vorgesetzte Standardausführung (Set 7) eingesetzt, während Varianten mit erhöhter Profilhöhe (Set 8) bei höheren Anforderungen an Statik und Glasaufbau zum Einsatz kommen.
Projektbezogene Lösungen werden insbesondere dann gewählt, wenn konstruktive Randbedingungen oder Anschlussdetails mit den Standardvarianten nicht abgebildet werden können. Die Auswahl erfolgt dabei nicht nach qualitativen Unterschieden, sondern anhand der jeweiligen Einbausituation und der daraus resultierenden Anforderungen.
Die Entscheidung zwischen den Systemvarianten 2.0 light und 2.0 erfolgt unabhängig von der gewählten Set-Ausführung und richtet sich nach der statischen Auslegung sowie der geplanten Nutzung. Beide Systeme basieren auf dem gleichen technischen Grundprinzip und unterscheiden sich in ihrer konstruktiven Dimensionierung.
Für die Planung ergibt sich daraus ein klar strukturierter Ablauf: Zunächst wird die Einbausituation und Befestigungsart definiert, anschließend die passende Set-Variante gewählt und darauf aufbauend die geeignete Systemausführung festgelegt.
Komponenten und Zubehör
Für die vollständige Umsetzung eines Ganzglasgeländersystems werden neben dem Bodenprofil weitere Komponenten benötigt, die sowohl funktionale als auch gestalterische Aufgaben übernehmen. Diese Elemente ergänzen das System und werden entsprechend der Einbausituation ausgewählt.
Abdeckprofile bilden den sichtbaren oberen Abschluss des Bodenprofils und sorgen für eine durchgehende Linienführung entlang der Verglasung. Sie verdecken die Befestigungsebene und tragen zu einem ruhigen Gesamtbild bei.
Handläufe können ergänzend eingesetzt werden, insbesondere bei höheren Geländeraufbauten oder erhöhten Anforderungen an die Nutzung. Sie übernehmen zusätzliche Funktionen in der Führung und Nutzung des Geländers, ohne das Grundprinzip der Konstruktion zu verändern.
Endkappen schließen die offenen Profilenden ab und sorgen für einen sauberen Übergang im Randbereich. Gleichzeitig schützen sie die Profilkonstruktion und tragen zur vollständigen Ausführung des Systems bei.
Je nach Einbausituation können weitere Komponenten erforderlich sein, die auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind und das System in seiner Funktion ergänzen.
Weitere Glasgeländer-Systeme
Neben den dargestellten Bodenprofilsystemen 2.0 light und 2.0 stehen weitere Ausführungen zur Verfügung, die sich in Montageart, Aufbau und gestalterischer Wirkung unterscheiden. Je nach Einbausituation oder architektonischer Anforderung kann eine alternative Systemlösung sinnvoll sein.
Unterschiedliche Systemfamilien ermöglichen eine projektbezogene Auswahl – von flächenmontierten Lösungen bis hin zu Konstruktionen mit sichtbarer Tragstruktur.
Das System Bodenprofil 1.1 ist für die aufgesetzte Montage konzipiert. Es wird direkt auf der Oberfläche befestigt und eignet sich für Anwendungen, bei denen das Geländer in den Bodenaufbau integriert werden soll.
Bodenprofil 1.1 im Detail ansehenSeitlich montierte Ganzglasgeländer werden vor der Baukante befestigt und ermöglichen eine freie Glasfläche ohne Flächenverlust. Sie kommen zum Einsatz, wenn eine klare Trennung zwischen Geländerkonstruktion und Bodenaufbau gewünscht ist.
Ganzglasgeländer-Systeme vergleichen
Edelstahl-Glasgeländer kombinieren Glasflächen mit sichtbaren Tragkonstruktionen. Die Lastabtragung erfolgt über Pfosten oder Halter, während das Glas als Füllung dient und die Konstruktion gestalterisch ergänzt.
Edelstahl-Glasgeländer entdeckenHinweise zur Montage vorgesetzter Systeme
Die Montage der Bodenprofilsysteme erfolgt auf Grundlage der jeweiligen Einbausituation sowie unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen und der baulichen Gegebenheiten. Voraussetzung ist ein tragfähiger Baukörper, in den die Lasten über die stirnseitige Befestigung sicher eingeleitet werden können.
Die Befestigung des Bodenprofils erfolgt entsprechend der Systemvorgaben an der Vorderkante des Baukörpers, wobei die exakte Positionierung und Ausrichtung maßgeblich für die spätere Aufnahme der Verglasung sind. Die Glasscheiben werden von oben eingesetzt und über ein Klemm- und Dichtungssystem im Profil fixiert.
Je nach Ausführung und Einbausituation können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, die in der Planung berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen unter anderem Abdichtungen, Anschlussdetails sowie die Abstimmung mit angrenzenden Bauteilen, insbesondere im Außenbereich.
Um die Langlebigkeit der Bausubstanz zu garantieren, muss die System-Entwässerung fachgerecht in das Fassadenkonzept integriert werden.
Die Montageanleitung dient als technische Orientierung und beschreibt die empfohlene Ausführung der einzelnen Montageschritte.
Häufige Fragen zur aufgesetzten Ganzglasgeländern
Vorgesetzte Ganzglasgeländer werfen häufig Fragen zur Auswahl der passenden Systemvariante, zur stirnseitigen Montage sowie zu den technischen Rahmenbedingungen auf. Die folgenden Hinweise geben eine erste Orientierung und unterstützen die Einordnung typischer Fragestellungen im Zusammenhang mit den Systemen 2.0 light und 2.0.